Drei wichtige Tipps:
So optimieren Sie Ihre Google AdWords-Kampagnen

   
 

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Die zunehmende Beliebtheit von Pay-per-Click erklärt sich vor allem dadurch, daß die beiden Marktführer Google AdWords und Yahoo! Search Marketing ein sehr einfach zu bedienendes System bereitstellen. Pay-per-Click ist dabei wesentlich einfacher zu verstehen und zu beherrschen als Suchmaschinen-Optimierung.

Prinzipiell geht es bei Pay-per-Click nur um zwei Fragen: Für welche Suchbegriffe soll meine Werbung erscheinen und wieviel bin ich bereit, pro Click zu bezahlen. Die Tücken stecken aber häufig im Detail. Wenn Sie Ihr Budget optimieren möchten, sollten Sie einen Blick auf die folgenden Tipps werfen.

 

Negativ-Keywords

Über die Liste an Suchbegriffen steuern Sie, bei welchen Suchanfragen Ihre Werbung erscheint. Um eine gewisse Klientel aber direkt auszuschliessen, sollten Sie - je nach Art Ihrer Preisgestaltung - einige Suchbegriffe direkt ausschliessen.

Bei dem folgende Beispiel erscheint die Werbung immer, wenn nach "holz haustüren" gesucht wird. Sollte aber nach "holz haustüren billig" gesucht werden, sorgen die mit einem Minus vorangestellten Suchbegriffe dafür, dass die Werbung nicht angezeigt wird.

 
Content-Netzwerk abschalten

In den Anzeigeneinstellungen werden Sie diese beiden Optionen finden: Ist die Option "Such-Seiten" ausgewaehlt, erscheinen Ihre Anzeigen auf Google und anderen Suchmashinen; falls Sie die Option "Content-Seiten" einschalten, werden Ihre Werbungen aber auch auf vielen anderen Websites eingeblendet.

Prinzipiell macht es ja keinen Unterschied, wo Ihre Werbung erscheint, aber in der Praxis ergibt sich haeufig, dass die Conversion Rates bei den Such-Seiten besser als bei den Content-Seiten sind. Eine gaengige Strategie ist z.B. das Erzeugen zweier Kampagnen: Eine Kampagne erscheint nur auf den Such-Seiten, eine andere Kampagne mit niedrigeren Geboten erscheint nur auf den Content-Seiten. Auf diese Weise gleichen Sie mit etwas Aufwand den Unterschied zwischen beiden Netzwerken wieder aus.

 
Conversion-Rates beobachten

Eine weitere nützliche Funktion, die Google Adwords (ebenso wie Yahoo! Search Marketing) anbietet, ist das sogenannte Conversion Tracking. Unter einer Conversion versteht man im Einzelfall ganz unterschiedliche Dinge, z.B. einen erfolgreichen Kauf oder eine Anmeldung für einen Newsletter - je nachdem, was das primäre Ziel Ihrer Website ist.

Indem Sie nun ein Stück HTML-Code, das Google AdWords bereitstellt, an passender Stelle in Ihre Site einbauen, ist das System in der Lage, zu erkennen, wieviele Clicks für eine Conversion benötigt werden und wieviel Sie effektiv für eine Conversion bezahlen. In diesem Beispiel hat die Anzeigengruppe "Notebooks" z.B. eine Conversion Rate von 7,76% (heisst: 100 Clicks führen statistisch zu 7,76 Conversion); pro Conversion sind dabei im Schnitt Kosten von 5,24 Euro entstanden.

Wenn Sie nun Ihr Budget optimieren wollen, könnten Sie sich bei diesem Beispiel z.B. dafür entscheiden, die Anzeigengruppe "Digitalkameras" auszuschalten oder zumindest die Gebote zu verringern. Vielleicht ist die Ursache der niedrigen Conversion Rate aber auch die Qualitaet der Seite, auf die hier verlinkt wird.

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