Google-Rankings verbessern:
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Wenn Sie Ihre Google-Rankings verbessern möchten, dürfen Sie sich zunächst freuen: Google ist eine gut erforschte Suchmaschine. Die Prinzipien, nach denen die Rankings berechnet werden, sind allgemein bekannt und werden z.T. selbst von Google offengelegt.

Wenn Sie mit Ihren Rankings nicht zufrieden sind, wird es wahrscheinlich an einem dieser beiden Faktoren liegen: Verlinkung oder Inhalte. Auch wenn - wie im Folgenden dargestellt - beides harte Arbeit bedeutet, kommen Sie in der Regel nicht daran vorbei, Ihre Site zu verlinken und gute Inhalte bereitzustellen.

Und hoffen Sie bitte nicht auf Meta-Tags, denn die werden von Google (bis auf wenige Ausnahmen) ohnehin ignoriert.

 

1. Optimale Verlinkung

Ein wichtiger Bestandteil der Google-Rankings ist die sogenannte Link-Popularity, also die externe Verlinkung einer Website. Ausgedrückt wird diese Website durch den Google PageRank. Ein PageRank 0 bedeutet, daß eine Website gar nicht verlinkt ist; einen PageRank 10 haben nur ganz wenige, tausendfach verlinkte Website. Eine "normale" Website sollte einen PageRank 4 oder höher haben.

Leider wird die PageRank-Thematik häufig sehr vereinfacht wiedergegeben. Der PageRank, der über die Google Toolbar abgefragt werden kann, ist nur eine extreme Vereinfachung der Daten, über die Google intern verfügt. Insbesondere wird angenommen, daß Google in der Lage ist, thematisch passende von unpassenden Links zu trennen. Ein Link-Tausch zwischen einer Unternehmensberater-Website und einer Reisebüro-Website ist daher dem PageRank förderlich, aber sicherlich nicht den eigenen Rankings, da Google diesen Link wahrscheinlich intern entweder mißachtet oder sogar negativ wertet.

Die Implikation ist klar: Um möglichst viele organische Links (also freiwillige Verlinkungen innerhalb der eigenen Branche) zu erreichen, muß eine Website eigenständige, interessante Inhalte bieten. Falls das nicht möglich ist, weil es sich z.B. um eine Unternehmens-Website handelt, müssen Sie zumindest dafür sorgen, daß Ihre Website in allen branchen-relevanten Verzeichnissen eingetragen ist.

 

2. Inhalte optimieren

Um die eigenen Google-Rankings zu verbessern, sind vor allem gute Inhalte wichtig. Gemeint ist damit interessanter, lebhafter, natürlichsprachlicher Text. Denn vor allem Text ist für Suchmaschinen wichtig.

Wenn Sie also über einen Shop mit 1.000 Produkten verfügen, wird Ihr Shop für die meisten Ihrer Produktnamen oder Kategorien nicht ranken können, da die meisten Produktbeschreibungen kurz und/oder langweilig geschrieben sind.

Auch wenn es viel harte Arbeit bedeutet, müssen Sie auf Ihrer Website gute Inhalte anbieten, die auf relevante Suchbegriffe abgestimmt sind. Reden Sie also nicht um den heißen Brei herum: Wenn Sie für eine Suchanfrage wie "edle briefumschläge" ganz oben erscheinen möchten, müssen Sie auch Texte schreiben, die sich um genau diese Kombination von Suchbegriffen dreht.

 

3. Geduld

Und zu guter Letzt müssen Sie natürlich Geduld mitbringen. Insbesondere bei neuen Websites dauert es, bis Google die externen Verlinkungen erkannt hat und die Website ihren PageRank 0 verliert. Auch der sogennante Sandbox-Effekt spielt bei neuen Websites eine Rolle: In den ersten Monaten ist es fast unmöglich, für populäre Suchbegriffe Rankings zu erzielen.

 

Fazit

Wie Sie sehen, ist es gar nicht so leicht, Ihre Google-Rankings zu verbessern - zumindest wenn Sie es mit Tricksereien versuchen. Aber mit der Kombination Verlinkung und Inhalte werden Sie es langfristig schaffen, gute Rankings zu erzielen.

Sie dürfen aber auch nicht den Irrtum begehen, Unmögliches zu erwarten: Ihre Website steht natürlich immer in Konkurrenz zu anderen Websites. Es ist daher einfacher, für eine Suchanfrage wie "edle briefumschläge" Rankings zu erzielen, als das für die Suchanfrage "briefumschläge" möglich wäre. Je weniger Konkurrenz Sie bei einem Suchbegriff haben, umso leichter ist es. Die Kunst liegt eben darin, die Balance zwischen populären (aber schwierigen) und nicht-populären (aber einfachen) Suchbegriffen zu finden.

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