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| Bloofusion > Studien & Artikel > Artikel > Website-Struktur optimieren | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Die Website-Struktur optimieren:
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Suchmaschinen-Optimierung hat - neben der Abstimmung der Inhalte auf Suchbegriffe - auch immer viel mit der Struktur einer Website zu tun. Als wichtigste Grundregel sollte gelten, dass es für jeden Suchbegriff mindestens eine Seite innerhalb der Website gibt, die zu diesem Suchbegriff relevante Inhalte anbietet. In der täglichen Praxis werden aber gerade in diesem Aspekt viele Fehler begangen. Die folgende Auflistung zeigt die drei häufigsten strukturellen Probleme, die wir bei sehr vielen Websites sehen. Oberflächliche InhalteHäufig missachten Web-Designer oder auch die beauftragenden Unternehmen diese Grundregeln. So finden sich bei einigen Finanzdienstleistern nur oberflächliche Inhalte, z.B. eine einzelne Seite zum Thema Altersvorsorge. Auf dieser Seite finden sich dann i.d.R. eher konzeptionelle Informationen, also z.B. dass der Finanzdienstleister über mehr als 20 Jahre Erfahrung verfügt und viele Referenzkunden vorweisen kann. Aus Suchmaschinen-Sicht reicht das aber nicht aus. Potenzielle Kunden - ob privat oder gewerblich - suchen häufig direkt nach bestimmten Lösungen, also z.B. "betriebliche altersvorsorge", "riester rente" oder "rürup rente". Um in Suchmaschinen aber überhaupt Chance zu haben, für diese Suchbegriffe gefunden zu werden, müsste ein Finanzdienstleister zu jedem Suchbegriff eine separate Seite erstellen. Ein weiteres Praxisbeispiel: Touristikangebote werden häufig in Verbindung mit einem Reiseziel gesucht (z.B. "wanderreise spanien" oder "tauchreisen ägypten"). In einem solchen Fall wäre es daher wichtig, für jedes Reiseziel eine separate Seite zu erstellen, die jeweils relevante Informationen liefert. Wenn eine Touristik-Website aber nur über eine allgemeine Seite verfügt, auf der auf einen Print-Katalog verwiesen wird, kann die Website für viele relevante Suchbegriffe nicht gefunden werden. Inhalte aufteilenHäufig bieten Websites relevante Inhalte zwar an, zeigen dieser aber in einer Form, die für Suchmaschinen suboptimal ist, an. Wenn ein Tauchreise-Anbieter Informationen zu allen Destinationen anzeigt, kann er das eben auch so machen, dass alle Destinationen auf einer einzigen Seite aufgelistet werden. Es ist aber im Sinne der Suchmaschinen-Optimierung deutlich besser, diese Seite in Einzelseiten aufzuteilen. Ein weiteres Beispiel sind FAQs: Diese Auflistungen von häufig gestellten Fragen und Antworten werden oftmals so realisiert, dass alle Fragen und Antworten auf einer einzigen Seite angezeigt werden. Meistens ist es aber besser, für jede Frage/Antwort eine separate Seite bereitzustellen. Klick-TiefeEin weiteres Problem ist der Zugang zu Informationen, insbesondere bei großen Portalen: Für Suchmaschinen ist es wichtig, dass Inhalte mit einer geringen Anzahl an Klicks (von der Startseite ausgehend) erreichbar sind. Jede Seite verfügt über eine sogenannte Klick-Tiefe; die Startseite hat die Klick-Tiefe null, alle direkten Unterseiten der Startseite die Klick-Tiefe eins, und so weiter. Häufig finden sich gerade in Nachrichten-Portalen Seiten, die auf eine bestimmte Anzahl von Nachrichten verlinken (z.B. zehn Nachrichten pro Seite); weitere Nachrichten erhält man, wenn man auf den "Weitere Nachrichten"-Link klickt. Das führt dazu, dass vor allem ältere Nachrichten eine sehr hohe Klick-Tiefe haben. Einige Suchmaschinen-Crawler machen aber keinen so genannten "deep crawl", verzichten also auf Indizierung von Inhalten mit hoher Klick-Tiefe. Im Zweifelsfall kann es daher passieren, dass Inhalte mit hoher Klick-Tiefe von Suchmaschinen gar nicht erfasst werden.
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