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Der Tipp am 17. Dezember 2005:
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Wie
Sie sicher schon gelesen haben, raten wir eher davon ab, Frames einzusetzen.
Frames haben sicherlich auch jenseits der Suchmaschinen-Optimierung ihre
Schwachstellen. So kann man z.B. für ein bestimmtes Frameset keine
Bookmarks anlegen.
Wenn das Kind nun aber schon in den Brunnen gefallen ist und Ihre Website Frames einsetzt, sollten Sie auf jeden Fall zwei Sachen beachten: Integrieren Sie einen Frame-Reloader und nutzen Sie die <noframes>-Sektion. Suchmaschinen indexieren eine aus Frames bestehende Seite nämlich nicht als gesamte Einheit. Vielmehr wird jedes einzelne Frame als gesonderte Seite behandelt. Sie werden im Suchmaschinen-index also z.B. den Navigations-Frame oder den Footer als separate Suchergebnisse finden. Wenn nun jemand auf ein solches Suchmaschinen-Ergebnis clickt, sieht er auch nur diesen Teil der Seite - außer, wenn Sie einen Frame-Reloader installiert haben. Dieses Stückchen JavaScript-Code lädt nämlich die anderen Bestandteile einer Seite nach. Die <noframes>-Sektion einer Seite hat genau den Zweck, den man vermuten mag: Dieses HTML-Tag nimmt eigentlich HTML-Code auf, der angezeigt wird, falls ein Browser keine Frames unterstützt. Nun, mittlerweile mag es niemanden mehr geben, der einen Browser benutzt, der keine Frames anzeigen kann. Eine Suchmaschine (bzw. der Spider) hingegen kann keine Frames anzeigen und wird so auf den <noframes>-Bereich zurückgreifen. Sie können diese Sektion also nutzen, um z.B. beschreibenden Text oder Links auf Content-Seiten unterzubringen. Aber auch hier gilt natürlich: Übertreiben Sie es nicht. Nur weil die Inhalte der <noframes>-Sektion für Browser unsichtbar sind, heißt es nicht, daß Sie zum Suchmaschinen-Outlaw werden sollten. |