Der Tipp am 3. Dezember 2005:
Vermeiden Sie suchmaschinenunfreundliche Strukturen

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  Nur weil eine Website gut aussieht, muß sie noch lange nicht suchmaschinenfreundlich sein. Es gibt im Repertoire eines Web-Designers viele Möglichkeiten, die Weichen so zu stellen, daß Suchmaschinen mit einer Website zurecht kommen.

Das häufigste Problem ist sicherlich die Benutzung von Frames. Hierbei wird eine Seite in einzelne Unterseiten aufgeteilt, z.B. eine Seite für die Navigationselemente und eine Seite für die Inhalte. Das sogenannte Frameset definiert dann, wie diese Einzelseiten vom Browser zu einer einzigen Seite zusammengestellt werden.

Eine Suchmaschine vermag das aber leider nicht, so daß sie im Suchmaschinen-Index die Einzelteile einer Seite wiederfinden. Wenn Sie nun auf ein solches Suchergebnis klicken, erhalten Sie z.B. den Inhalt der Seite ohne Navigationselemente oder umgekehrt. Ein in JavaScript implementierter Frame-Reloader stellt die Lösung dar: Dieser lädt die übrigen Frame-Bestandteile einfach nach.

Weitere Beispiele für suchmaschinenunfreundliche Strukturen sind dynamische URLs mit Session IDs, in Flash realisierte Navigationselemente sowie IFrames. Leider verfügen einige Web-Designer nicht über das notwendige Fachwissen, um zu beurteilen, welche Techniken suchmaschinenfreundlich sind. Sprechen Sie daher im Zweifelsfall immer mit einem Spezialisten für Suchmaschinen-Optimierung. Denn es ist immer preiswerter, am Anfang die richtigen Weichen zu stellen, als später grundlegende strukturelle Probleme aus dem Weg räumen zu müssen.