Zukünftig E-Mail-Targeting mit Google AdWords? Online-Marketing-Agentur Bloofusion gibt Einschätzung ab

Kompetente Online-Marketing-Informationen von Bloofusion: der Pressebereich für Journalisten.

Emsdetten, 17. April 2015 - Die Online-Marketing-Agentur Bloofusion hat mit einem Blog-Beitrag auf eine Meldung des Wall Street Journal reagiert, in der von einer Erweiterung bei Google AdWords bezüglich einer Ausrichtung nach E-Mail-Adressen berichtet wird.

Demnach könnten in Zukunft Werbetreibende Listen mit E-Mail-Adressen bei Google AdWords einreichen, die der Suchmaschinenkonzern dann mit seiner eigenen Nutzerbasis abgleicht. Entsprechende Nutzer der Google-Suche könnten dann gezielt mit Anzeigen angesprochen werden. Eine solche Ausrichtung ist bei Facebook bereits seit einigen Jahren unter der Bezeichnung „Custom Audiences“ verfügbar.

Nach Einschätzung der Agentur Bloofusion liegt diese Änderung durchaus im Bereich des Möglichen. „Eine reine Ausrichtung auf E-Mail-Adressen dürfte es aber wohl nicht geben. Zu erwarten ist vielmehr, dass E-Mail-Adressen zur Verfeinerung der bestehenden Ausrichtungen - vor allem also Keywords - herangezogen werden“, so Martin Röttgerding, Head of SEM der Bloofusion Germany GmbH. „Werbetreibende könnten das auf zwei Arten nutzen: Um die Werbung gezielt auf bestimmte Nutzer, z. B. ihre Kunden, zu beschränken, oder um bei diesen Nutzern ihre Gebote anzupassen“, so Röttgerding weiter.

Einen Aufschrei wegen der Nutzung von E-Mail-Adressen befürchtet Bloofusion allerdings nicht. „Im Grunde würde sich die Ausrichtung auf E-Mail-Adressen nicht großartig von den etablierten Remarketing-Funktionen bei Google AdWords unterscheiden. Wir erwarten, dass Google hier die gleichen Sicherungsmechanismen nutzen wird, um zu verhindern, dass bei Nutzern ein ungutes Gefühl aufkommt.“ Hierzu zählen Mindestgrößen von Zielgruppen, wodurch die Ansprache einzelner Nutzer unmöglich wird, sowie das Verbot, solche Ausrichtungsmöglichkeiten in besonders sensiblen Kategorien zu nutzen.

Abseits der Google-Suche könnten Werbetreibende indes auf mehr Möglichkeiten hoffen: „Google war schon immer sehr restriktiv, wenn es um das Targeting von Nutzern in der eigenen Suche ging. Im Google Display-Netzwerk bietet AdWords dagegen sehr detaillierte Ausrichtungsmöglichkeiten. Das liegt vermutlich daran, dass Google sich dort außerhalb der Schusslinie wähnt - Nutzer fühlen sich zwar von Remarketing-Anzeigen verfolgt, aber wann hat sich jemand das letzte Mal über den Netzwerkbetreiber beschwert?“, führt Röttgerding aus.

Insgesamt erwartet man bei Bloofusion, dass sich die Ausrichtung auf E-Mail-Adressen geräuschlos in Googles Werbeplattform integrieren wird: „E-Mail-Targeting dürfte bei AdWords ähnlich wie das Remarketing umgesetzt werden. Dass das alles ein großer Wurf wird, bezweifle ich aber. Vieles, was mit E-Mails geht, lässt sich schon jetzt über das Remarketing abbilden. Es gäbe einige neue Möglichkeiten, von denen einige Werbetreibende Gebrauch machen würden, aber sicher keine Revolution des Suchmaschinenmarketings“, so Röttgerding.

Die ausführliche Einschätzung von Martin Röttgerding findet sich im Agentur-Blog von Bloofusion, unter https://blog.bloofusion.de/e-mail-targeting-mit-google-adwords/.

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