Hacker-proof: Warum die Sicherheit deines Ads-Kontos dein bestes Investment ist!
Im Performance-Marketing reden wir ständig über Daten, Trends und Algorithmen. Aber heute schauen wir uns das Fundament an, auf dem all das steht: die Sicherheit deines Werbekontos.
Vielleicht hast du es schon mitbekommen: In letzter Zeit nehmen Versuche, Ads-Accounts zu kapern, massiv zu. Dabei geht es den Angreifern meist gar nicht um deine Daten. Das eigentliche Ziel sind die hinterlegten Zahlungsmethoden. Ein gehacktes Konto wird in Rekordzeit genutzt, um fremde Anzeigen auf deine Kosten zu schalten. Das führt nicht nur zu finanziellem Ärger, sondern oft auch zur sofortigen Sperrung durch Google oder Microsoft.
Die gute Nachricht? Mit ein paar smarten Kniffen machst du dein Konto zur sicheren Festung. Hier sind drei Tipps, die jeder kennen sollte.
1. Der Login-Hack: Warum „googeln“ gefährlich sein kann
Es klingt fast ironisch: Ausgerechnet beim Login zu Google Ads solltest du Google lieber nicht benutzen.
Die Masche: Hacker schalten manchmal eigene Anzeigen auf Suchbegriffe wie „Google Ads Login“. Wer nicht genau hinschaut, landet auf einer täuschend echt aussehenden Fake-Seite. Gibst du dort dein Passwort ein, haben die Angreifer sofort Zugriff auf dein Google-Ads-Konto.
Mein Tipp: Erstelle dir für deine Werbekonten (Google, Microsoft, Meta) feste Lesezeichen (Bookmarks) in deinem Browser. So umgehst du die Suche komplett und landest garantiert immer auf der echten, sicheren Seite. Ein kleiner Klick mit großer Schutzwirkung.
2. Passkeys und 2FA: Hightech-Schutz mit Komfort
Passwörter sind im Jahr 2026 eigentlich nur noch die „Mindestanforderung“. Wer wirklich sicher (und modern) unterwegs sein möchte, nutzt die Vorteile der neuen Technik.
2-Faktor-Authentifizierung (2FA): Das kennst du sicher vom Onlinebanking. Selbst wenn dein Passwort gestohlen wird, braucht der Hacker zusätzlich dein Handy für den Zugriff.
Passkeys: Das ist das nächste Level. Google unterstützt Passkeys mittlerweile umfassend. Statt ein Passwort einzutippen, loggst du dich einfach per Fingerabdruck oder Gesichtsscan (FaceID) ein. Das ist nicht nur extrem sicher gegen Phishing, sondern auch unschlagbar bequem. Es ist die eleganteste Form, Sicherheit und Komfort zu vereinen.
3. Der „Chamäleon-Effekt“: Wenn Buchstaben dich täuschen
Phishing-Mails werden immer raffinierter. Ein klassischer Trick der Betrüger ist eine optische Täuschung, die man im hektischen Agentur- oder Marketing-Alltag leicht übersieht.
Hast du schon mal bemerkt, dass die Buchstabenkombination aus „r“ + „n“ fast exakt aussieht wie ein „m“?
Die Falle: Eine E-Mail von einem Absender wie support@adrnin-google.com oder noreply@rnicrosoft.com (geschrieben mit „rn“) wirkt im Posteingang absolut seriös.
Der Check: Wenn dich eine E-Mail zu einem Login oder einer Datenänderung auffordert, schau dir die Absenderadresse kurz „mit der Lupe“ an. Dieses kleine Detail zu kennen, kann den entscheidenden Unterschied machen.
Fazit: Wissen ist der beste Schutz
Sicherheit im Werbekonto ist kein trockenes IT-Thema, sondern die Basis dafür, dass deine Kampagnen ungestört laufen und dein Budget sicher bleibt. Wenn du diese drei Punkte im Hinterkopf behältst – Lesezeichen nutzen, moderne Login-Verfahren aktivieren und bei Absendern genau hinschauen – bist du den meisten Angreifern bereits zwei Schritte voraus.
Bleib wachsam, und viel Erfolg bei deinen Kampagnen!